Leben

Sommerfest ade

Nun ist es also vorbei, das Wochenende des Sommerfestes. Ob jemand das Fest vermisst hat? Vielleicht die verschworene Gruppe, die das Sommerfest vor 11 oder 12 Jahren auferstehen liess. Zwei Jahre hat das gesellige Zusammensein überlebt, nachdem das OK praktisch ausgewechselt wurde. Wie bei vielen Nachfolgesituationen, auch bei Unternehmen, ist der Pioniergeist mit dem Ausscheiden der Gründer verloren gegangen. Es ist nicht mehr "das eigene Fest".

Zugegeben, auch ich habe schon nach einem Jahr das Handtuch teilweise geworfen. Als Einwohner, der von morgens bis abends auswärts arbeitet und somit kaum Kontakte zu der Bevölkerung hat, war es extrem schwer, die nötigen Helfer zu mobilisieren. Zudem gab es viele, die nach 10 Jahren und beim Wechsel der Verantwortlichen gleich die Gelegenheit nutzten, sich auch zurück zu ziehen. Ich kann es ihnen nicht verübeln.

Aber es kann doch nicht sein, dass sich in einem "Dorf" mit über 1000 Haushalten nicht genügend FREIWILLIGE Leute finden lassen, die dem Fest zum Erfolg verhelfen. Man muss es ja nicht ein Leben lang tun. Es ist ok, wenn man nach 3-4 Jahren wieder etwas aussetzte, sofern sich diejenigen einspannen lassen, die bisher noch nichts dazu beigetragen haben.

Zum Glück hat eine Gruppe aus Vertretern der Kuga, der Kirche und des Leistes die Initiative übernommen und versucht das Fest auf neue Beine zu stellen. Am 19.9. findet im Kreuz eine Informationsveranstaltung statt, so sich Interessierte über das neue Konzept informieren lassen und sich als Mitglied des OK oder als Helfer eintragen können.

Zeigen Sie Zivilcourage und kommen Sie am 19. ins Kreuz und zeigen damit, dass Ihnen etwas am Dorfleben gelegen ist. Wir zählen auf Sie!

Andreas 

6.9.07 22:31, kommentieren

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