Weihnachtsbaumverbrennen

Schon wieder wirft ein geselliger Anlass hohe Wellen.

Die Stadt hat sich gegenüber dem Leist klar geäussert, dass dieses Jahr das letzte Mal die Bewilligung für das Weihnachtsbaumverbrennen erteilt werde. Die Belastung durch den Feinstaub sei zu gross. Welch Witz! die paar Bäume sind ein Klacks, wenn man sie mit den vielen pyrothechnischen Aktivitäten am Silvester vergleicht. Zudem wird das Feuer im Wald, weit weg der nächsten Behausung entzündet.

Der Leist als Organisator des Anlasses wird sich nicht so leicht den letzten geselligen Anlass verbieten lassen. In einer ersten Stellungnahme zeigte sich der Leistpräsi kämpferisch. Er wird nochmals mit den Behörden die Klinge kreuzen. Falls es nichts nützt wird sich der Leist wohl etwas anderes ausdenken. Der Vorschlag, die Bäume doch ein paar Monate zu lagern und mit ihnen das 1. August-Feuer aufleben zu lassen, dürfte doch eher unter "Scherze" abzutun sein. Aber es gibt genügend klevere Kerlchen im Leistvorstand - eine gute Alternative ist sicher.

Nun, liebe Blogleserinnen und -leser, vielleicht habt auch ihr Ideen. Lasst es uns via Kommentare wissen.

Andreas   

29.4.08 20:38, kommentieren

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Das endgültige Aus für das Sommerfest

Nun ist es also endgültig vorbei - zumindest für die nächsten Jahre. Zuerst sah es ganz gut aus. Drei Leute hatten sich bereit erklärt, als OK das Sommerfest zu organisieren. Leider musst sich dann eine der Personen aus familiären Gründen zurückziehen und die beiden Anderen wollten/konnten nicht alleine weiter machen.

Danach hat die Kulturgruppe Allmendingen, die bisherige "Hüterin des Grahls", einen Schlussstrich unter die bisherige Art des Sommerfestes gezogen. Die noch vorhandenen finanziellen Mittel wurden statutengemäss aufgeteilt.

Wie soll es nun weitergehen? Der Leist, einer der Nutzniesser der Auflösung der Kasse, hat das Geld zweckgebunden zurückgestellt. Sollte sich einmal jemand finden, der wieder etwas für die Allmendinger Bevölkerung organisieren will, kann er/sie sich an den Leist zwecks finanzieller Beteiligung wenden.

Schade, schade, sage ich nur. Wieder einmal ist ein Fest "gestorben" ohne gross Wellen zu schlagen. Es ist halt immer einfacher, an einem Fest hinzusitzen, als sich selber zu engagieren.

Allmendingerinnen und Allmendinger, ich bin enttäuscht über euch!

Andreas 

1 Kommentar 29.4.08 20:28, kommentieren

Informationsveranstaltung Sommerfest

Gestern war der Anlass, zu dem der Leist und die Kirche als Trägerschaft des Sommerfestes zusammen mit der KUGA eingeladen hatte. Nebst den betroffenen Institutionen waren rund 25 Personen anwesend. Darunter viele Vertreter der Vereine von Allmendingen. Die drei einladenden Institutionen präsentierten unter anderem auch das neue Leitbild und wie das neue OK des Sommerfestes eingebettet sein soll.

Nach einigen klärenden Fragen kamen die Anwesenden schliesslich zur Sache. Die vertreter der Vereine machten bald einmal klar, dass sie von der Vorgabe, dass das Fest keine "Geldmaschine" werden darf, nicht viel halten. Vielmehr stellten sie unverhehlt die Forderung, dass sie zu beteiligen seien. Sie gingen sogar noch einen Schritt weiter, dass sie profezeiten, ohne Unterstützung der Vereine, sei das Fest gar nicht mehr durchzuführen. Das Argument, dass das Fest nicht gewinnorientiert sein soll, liessen sie nicht gelten.

Ich habe mich über solche unverblümten kapitalistischen Forderungen unheimlich geärgert. Soll das Dorffest zur Geldmaschine verkommen? Ist die Allmendinger Bevölkerung wirklich nicht in der Lage, ein solches Fest aus freien Stücken zu unterstützen? Für mich stellt sich dann auch die Frage, wie die weniger attraktiven Teile wie die Essensstände oder die Kinderattraktivitäten am Nachmittag betrieben werden sollen. "Dürfen" dort dann die Einwohner, die nicht in einem Verein sind, mitmachen? Werden diese dann auch Entschädigt? Auf jeden Fall freue ich mich schon, wenn sich die einzelnen Vereine wegen unterschiedlichen Ansichten über die Verteilung des Geldes die Köpfe einschlagen.

Falls es wirklich so weit kommt, dass die attraktiven Teile des Festes "outgesourced" werden, werde ich wie die grossen Mehrzahl der Einwohner nur noch konsumieren. Ich bin nicht bereit, freiwillig und unentgeldlich dazu beizutragen, dass sich die Vereine die Kasse füllen.

Ich bin überzeugt, dass damit der Spirit des Fests verloren geht. Deshalb mein Aufruf an die Bevölkerung von Allmendingen:

RETTET DAS SOMMERFEST!

Andreas

1 Kommentar 20.9.07 21:38, kommentieren

OK-Suche

Sommerfest ja oder nein. Das Schicksal über das Dorffest wird sich in einer ersten Runde am Mittwoch entscheiden. Wird es Allmendingerinnen und Allmendinger geben, die bereit sind, für Ruhm und Ehre die Organisation des Sommerfestes zu übernehmen? Oder werden sich Vereine das luktative Geschäft unter den Nagel reissen?

Aus meiner Sicht darf es nicht so weit kommen. Das Fest war bisher eine nicht gewinnorientierte Veranstaltung - und das soll doch auch so bleiben.

Aber eben, dann braucht es Freiwillige! Bisher hat sich die Allmendinger Bevölkerung damit nicht gerade hervor getan. Nun, ich lasse mich gerne positiv überraschen.

==> Allmendinger sind doch anders - zeigen Sie es mir!

Andreas

17.9.07 21:19, kommentieren

Sommerfest ade

Nun ist es also vorbei, das Wochenende des Sommerfestes. Ob jemand das Fest vermisst hat? Vielleicht die verschworene Gruppe, die das Sommerfest vor 11 oder 12 Jahren auferstehen liess. Zwei Jahre hat das gesellige Zusammensein überlebt, nachdem das OK praktisch ausgewechselt wurde. Wie bei vielen Nachfolgesituationen, auch bei Unternehmen, ist der Pioniergeist mit dem Ausscheiden der Gründer verloren gegangen. Es ist nicht mehr "das eigene Fest".

Zugegeben, auch ich habe schon nach einem Jahr das Handtuch teilweise geworfen. Als Einwohner, der von morgens bis abends auswärts arbeitet und somit kaum Kontakte zu der Bevölkerung hat, war es extrem schwer, die nötigen Helfer zu mobilisieren. Zudem gab es viele, die nach 10 Jahren und beim Wechsel der Verantwortlichen gleich die Gelegenheit nutzten, sich auch zurück zu ziehen. Ich kann es ihnen nicht verübeln.

Aber es kann doch nicht sein, dass sich in einem "Dorf" mit über 1000 Haushalten nicht genügend FREIWILLIGE Leute finden lassen, die dem Fest zum Erfolg verhelfen. Man muss es ja nicht ein Leben lang tun. Es ist ok, wenn man nach 3-4 Jahren wieder etwas aussetzte, sofern sich diejenigen einspannen lassen, die bisher noch nichts dazu beigetragen haben.

Zum Glück hat eine Gruppe aus Vertretern der Kuga, der Kirche und des Leistes die Initiative übernommen und versucht das Fest auf neue Beine zu stellen. Am 19.9. findet im Kreuz eine Informationsveranstaltung statt, so sich Interessierte über das neue Konzept informieren lassen und sich als Mitglied des OK oder als Helfer eintragen können.

Zeigen Sie Zivilcourage und kommen Sie am 19. ins Kreuz und zeigen damit, dass Ihnen etwas am Dorfleben gelegen ist. Wir zählen auf Sie!

Andreas 

6.9.07 22:31, kommentieren

Start des Bloggs

Liebe Besucher

ein neuer Blogg - na und, wenn kümmerts. Nun, wenn Sie in Thun und speziell in Thun-Allmendingen wohnen, könnten die Einträge für Sie interessant sein. In den nächsten Wochen/Monaten und hoffentlich Jahren soll hier eine Plattform über meine Gedanken zu "Leben in Thun" entstehen. Viele Ideen schwirren schon in meinem Kopf - Schule, Verkehr, Politik, Leben - jede ein eigener Blogg wert. Ich werde versuchen sie hier alle zu integrieren und würde mich freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, die Einträge zu kommentieren.

Alle Einträge enthalten meine persönliche Meinung und Einstellung. Keine der allfällig erwähnten Personen, Firmen, Institutionen sollen mit den Aussagen angegriffen werden. Der Blogg steht allen zu Kommentaren und Stellungnahmen offen.

Jetzt gehts los! 

Andreas

1 Kommentar 5.9.07 08:56, kommentieren